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Theatre Liminal | ||
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Das Projekt Theatre Liminal versteht sich als Forschungsprojekt, das sich mit Grenzbereichen menschlichen Seins und dessen subtilen Erscheinungsformen befasst.
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Im Sinne dieser Arbeit entstehen körperliche Handlungen durch das individuelle Forschen an Imaginationen, die sich in persönlichen bis hin zu archetypischen Bereichen auffinden lassen. So folgt jedes Ensemblemitglied dem Weg innerer Notwendigkeiten, um ein Voranschreiten in tiefere Dimensionen zu ermöglichen. Innere Impulse verbunden mit dem Körperzentrum werden auf diese Weise zu äußerer Form. Diese Handlungen werden in präzisen Kompositionen gebündelt um ihre innere Essenz zu bewahren.
Mit dem vollständigen Nutzen des natürlichen Atems sowie dem kraftvollen Einsatz der Resonanzräume im Körper knüpft die Stimmarbeit an die Arbeit der Kompositionen an. Die freie und durchlässige Stimme wird somit zum Barometer emotionaler Zustände.
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Der Fokus liegt also weniger auf der intellektuellen Bedeutung der Texte, als auf ihren Gehalt an seelischer Resonanz.
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Die SchauspielerInnen werden mit ihrem ganzen und authentischen Sein zum Gefäß für den energetischen Fluss, der sich im und über das Ensemble hinaus offenbart.
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"Theater hat nur dann einen Sinn, wenn es uns erlaubt, unsere stereotype Sicht der Dinge, unsere konventionellen Gefühle und Gebräuche, unsere Beurteilungsmaßstäbe zu überschreiten - nicht um der Überschreitung selbst willen, sondern damit wir erfahren können, was wirklich ist, und damit wir nach dem Verzicht auf alle alltäglichen Ausflüchte und Vorwände uns selbst in einem Zustand völliger Wehrlosigkeit enthüllen, hingeben, entdecken können."
J. Grotowski
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